Immobilienfonds



Treten die Prognosen aufgrund von Marktveränderungen oder veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen nicht ein, wird das angestrebte Renditeziel verfehlt. Nicht selten haben Investoren aufgrund der Insolvenz eines Fonds viel Geld verloren, wer investieren will, muß einen mindestens fünfstelligen Betrag einzahlen, oder lediglich ihre eingezahlten Einlagen zurückerhalten. Die meisten geschlossenen Fonds firmieren als Kommanditgesellschaften, also als KG oder GmbH & Co.KG. Ist so ein Fond zahlungsunfähig, haften die Gesellschafter, also die Anleger, nur mit Ihrer Einlage. Bisher erhaltene Ausschüttungen müssen sie aber zurückzahlen. Ist der Fonds dagegen eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts GBR), so haften Anleger mit Ihrem Privatvermögen, wobei die Haftung in der Regle lediglich bis zu Höhe des Gesellschaftsanteils reicht.

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Geschlossene Immobilienfonds

Da diese Gesamttöpfe anders also offene Investmentfonds (Publikumsfonds) in relativ wenige Objekte investieren, ist nur für eine begrenzte Risikostreuung gesorgt. Und die in den Prospekten und Verträgen aufgeführten Mitgarantien helfen im Ernstfall nicht weiter. Außerdem sind Einlagen in geschlossenen Immobileinfonds über mehrere Jahre gebunden. Aus diesen Grund sollte der Anteil dieser Anlageform am gesamten Portefeuille höchsten zehn bis fünfzehn Prozent betragen und sollten die Investoren über gute Nerven verfügen.
Professionelle Betratung, die Berücksichtigung von Ratings spezialisierter Agenturen oder zumindest die intensive Lektüre der Fachpresse sind vor der Zeichnung dringend zu empfehlen. Unter anderem sollten vor allem die folgenden Fragen geprüfte werden:
Kann der Initiator eine Leistungsbilanz anhand früher von ihm gestalteter Fonds vorlegen?
Wie hoch sind die weichen Kosten für die Dienstleistungen des Emittenten im Verhältnis zur Gesamtinvestition und zum Eigenkapital?
Wie überzeugend sind Standort, Gebäudequalität und Fondskonstruktion?
Überzeugt die Bonität der anvisierten Mieter (zum Beispiel Firmen)?
Sorgt eine große Zahl unterschiedlicher Mieter für eine gewissen Risikostreuung oder hängt der Erfolg des Projekts an der Treue und Bonität eines einzelnen Großmieters?
Ist für eine unabhängige Kontrolle der Mittelverwendung gesorgt?
Erscheint die Prognoserechnung realistisch?
Wie steht es mit dem Zweithandel und der Rückgabemöglichkeit von Anteilen?
Ist eine vorzeitige Rückgabe mit hohen Abschlägen verbunden.