Hedgefonds und Privatanleger



In Deutschland sind Hedgefonds erst seit Anfang 2004 und nur in der Form von Dachfonds zum Vertrieb zugelassen. Schon vorher jedoch konnten Anleger die Idee über speziell auf diese Strategien ausgerichtete Zertifikate aufgreifen.

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Hedgefonds und Privatanleger

Ebenso wie diese Zertifikate vereinigen die Dach-Hedgefonds die Managementansätze einer ganzen Reihe unterschiedlicher Zielfonds über das so genannte Fund-in-Fund-Konzept in einem einzigen Wertpapier. Mit einem Jahresplus von 7,7 Prozent war in der Startphase der Global Hedgefonds des Fondshauses Sauren eines der erfolgreichsten Produkte.

Mittlerweile haben auch die großen Investmentgesellschaften wie dit, DWS und Cominvest solche Fonds auf den Markt gebracht, die ihre Performancequalität allerdings erst noch beweisen müssen. Bekannter ist allerdings jetzt schon die relativ hohe Gebührenbelastung, die an der Rendite zehrt. So müssen Privatanleger beim Erwerb eines solchen Dachfonds in der Regel einen Ausgabeaufschlag von etwa 5 Prozent bezahlen. Innerhalb des Fonds wird zudem eine Verwaltungsgebühr von jährlich 1,3 bis 2,0 Prozent verrechnet und nicht zuletzt kommt die bei den meisten Hedgefonds üblich zweistellige Erfolgsbeteiligung hinzu. Beträgt sie beispielsweise 10 Prozent vom Wertzuwachs, so bleiben von einem erzielten Plus von 8 Prozent allein schon deshalb nur 7,2 Prozent übrig. Da Verwaltungsgebühren und Erfolgsbeteiligungen gleichzeitig noch einmal von den Zielfonds in Rechnung gestellt werden, können Privatanleger nicht von vornherein mit allzu üppigen Renditen rechnen. Insgesamt kann man davon ausgehen, dass von den im Beispielsfall angenommenen 8 Prozent nicht selten nur 4 bis 5 Prozent beim Anleger ankommen.